Windows Server 2025 (vNext) Lizenzierung: Alles, was Sie wissen müssen

Windows Server 2025 
(vNext) Lizenzierung: Alles, was Sie wissen müssen
CC @ Microsoft (Windows Server)

Microsoft plant die Veröffentlichung von Windows Server 2025 im vierten Quartal 2024 (Introducing Windows Server 2025!). Diese neue Version wird erhebliche Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit, Virtualisierung und Hybrid-Cloud-Integration bieten. Auch bei der Lizenzierung gibt es wichtige Neuerungen, die für Unternehmen jeder Größe von Bedeutung sind.

Verfügbare Editionen und Lizenzmodelle

Windows Server 2025 wird in drei Haupteditionen verfügbar sein: Standard, Datacenter und Essentials. Die beiden erstgenannten Editionen behalten das Core-basierte Lizenzierungsmodell bei, während die Essentials Edition für kleine Unternehmen optimiert wurde und eine Speziallizenz erfordert, ohne zusätzliche Clientzugriffslizenzen (CALs).

Windows Server 2025 Standard Edition
Die Standard Edition eignet sich ideal für Unternehmen mit geringem Virtualisierungsbedarf. Hiermit können bis zu zwei virtuelle Maschinen (VMs) oder Hyper-V-isolierte Container betrieben werden. Die Lizenzierung erfolgt weiterhin pro Prozessorkern, wobei mindestens 16 Core-Lizenzen pro Server erforderlich sind. Für den Zugriff auf den Server benötigen Unternehmen zusätzlich User CALs oder Device CALs.

Windows Server 2025 Datacenter Edition
Die Datacenter Edition ist die ideale Wahl für hochvirtualisierte Umgebungen. Sie bietet die Möglichkeit, unbegrenzte virtuelle Maschinen zu betreiben und unterstützt zudem erweiterte Funktionen wie Azure-Hybridvorteile. Auch hier erfolgt die Lizenzierung pro Kern, und es sind Windows Server CALs für den Zugriff erforderlich.

Windows Server 2025 Essentials Edition
Die Essentials Edition richtet sich speziell an kleine Unternehmen mit bis zu 25 Nutzern und 50 Geräten. Diese Version benötigt keine CALs und ist als OEM-Lizenz erhältlich. Weitere Informationen zum Veröffentlichungsdatum dieser Edition stehen noch aus.

Lizenzierung nach virtuellen Maschinen (vCores)

Seit Oktober 2022 bietet Microsoft eine zusätzliche Lizenzierungsoption an, die es ermöglicht, nur virtuelle Maschinen (vCores) zu lizenzieren. Diese Option ist besonders interessant für Unternehmen, die auf Virtualisierungslösungen wie Hyper-V oder VMware setzen und gleichzeitig flexibel in der Skalierung bleiben wollen.

Lizenzierung durch virtuelle Maschinen
Die Lizenzierung nach vCores erfordert eine Mindestanzahl von acht Core-Lizenzen pro virtueller Maschine. Diese Methode setzt jedoch voraus, dass das Unternehmen über eine aktive Software Assurance oder eine CSP Subscription verfügt. Die Lizenzierung nach virtuellen Maschinen ist daher eine flexible Option für Unternehmen, die ihre Lizenzierungsstrategien an dynamische Anforderungen anpassen müssen.

Neuerungen in der Lizenzierung von Windows Server 2025 (vNext)

Mit der Einführung von Windows Server 2025 wird auch das Modell der Pay-as-you-go-Subscription ausgebaut. Unternehmen können künftig eine verbrauchsbasierte Lizenzierung wählen, bei der die tatsächliche Nutzung der Server über Azure abgerechnet wird. Dies bietet vor allem für Unternehmen mit saisonalen Peaks eine kostengünstige Möglichkeit, ihre IT-Infrastruktur flexibel zu skalieren.

Perpetual Lizenzmodell
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icrosoft bietet weiterhin das traditionelle Perpetual Lizenzmodell an, das fünf Jahre Mainstream-Support und fünf Jahre Extended-Support umfasst. Dieses Modell bleibt vor allem für Unternehmen attraktiv, die keine Cloud-Anbindung wünschen oder benötigen.

Client Access Licenses (CALs)
Für den Zugriff auf Windows Server 2025 werden, wie bei den Vorgängerversionen, Clientzugriffslizenzen (CALs) benötigt. Es gibt User CALs für einzelne Benutzer und Device CALs für Geräte. Externe Benutzer können durch den Windows Server External Connector abgedeckt werden, der den Zugriff externer Nutzer auf den Server ermöglicht.

Remote Desktop Service CALs
Für den Zugriff auf Terminaldienste und Remote-Desktop-Umgebungen wird eine Remote Desktop Service (RDS) CAL benötigt. Auch hier gilt die Regel, dass CALs versionsspezifisch sind. So benötigen Unternehmen für den Zugriff auf Windows Server 2025 entsprechende 2025 CALs.


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