Microsoft Azure: Azure Migrate wird ZRS-Disks unterstützen

Microsoft Azure: Azure Migrate wird ZRS-Disks unterstützen
© Microsoft (We Live in the Cloud | Microsoft Story Labs)

Microsoft hat Azure Migrate um eine wichtige Funktion erweitert. Ab sofort ist es möglich, Daten im Rahmen einer Migration direkt auf Zone-Redundant Storage (ZRS) Disks zu verschieben, jedoch zunächst nur in einer Public Preview.

Eine Funktion die durch aus nützlich sein kann

Verteilte Cloud-Architekturen setzen auf Ausfallsicherheit und Business Continuity. ZRS, also Zone-Redundant Storage, ist ein Speicherangebot von Microsoft Azure, das Daten synchron über drei physisch getrennte Verfügbarkeitszonen innerhalb einer Region repliziert. Jede dieser Zonen ist unabhängig hinsichtlich Stromversorgung, Kühlung und Netzwerkanbindung.

Fällt eine Zone aufgrund eines großflächigen Vorfalls aus (z. B. durch Hardwaredefekt, Stromausfall oder Netzwerkunterbrechung), bleiben die Daten dennoch verfügbar. ZRS-Disks können im Notfall von der betroffenen VM getrennt (force-detached) und an eine andere VM in einer intakten Zone angehängt werden, ohne Datenverlust oder längere Ausfallzeiten.

Gerade für unternehmenskritische Workloads, bei denen Datenintegrität und Hochverfügbarkeit elementar sind, ist das ein entscheidender Vorteil. Durch die Unterstützung in Azure Migrate kann diese Speicheroption jetzt schon bei der Migration mitgedacht und technisch umgesetzt werden.

Wie wird ZRS in Azure Migrate umgesetzt?

Die neue Funktionalität befindet sich aktuell in der Public Preview und ist zunächst nur in Regionen verfügbar, in denen ZRS für verwaltete Disks unterstützt wird. Dabei gelten einige wichtige Einschränkungen und Voraussetzungen:

  • Unterstützte Disk-Typen: Die Migration auf ZRS-Zieldatenträger ist derzeit nur für Premium SSDs und Standard SSDs möglich. Klassische HDDs sind nicht kompatibel.
  • Zieldatenträger: Azure Migrate erkennt geeignete Quell-Datenträger und ermöglicht die Auswahl von ZRS als Ziel-Speichertyp.
  • Wiederherstellungsfähigkeit: Durch die Zonendiversifikation der ZRS-Disks ist sichergestellt, dass ein VM-Ausfall nicht automatisch zu einem Datenverlust oder einer Dienstunterbrechung führt. Die Daten können schnell auf einer anderen VM verfügbar gemacht werden.

Diese Funktion wird besonders relevant für Migrationen geschäftskritischer Applikationen, bei denen ein möglichst hoher Grad an Verfügbarkeit bereits beim ersten Deployment in Azure gefordert ist. Durch die native Integration von ZRS in Azure Migrate wird dieser Prozess deutlich vereinfacht und sicherer gestaltet.

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