Cybersicherheit: Best Practices für den Schutz von mittelständischen Unternehmen vor Bedrohungen

Cybersicherheit: Best Practices für den Schutz von mittelständischen Unternehmen vor Bedrohungen
Photo by Thom Milkovic / Unsplash

Die Sicherheit von Unternehmen, insbesondere in Bezug auf die Cybersicherheit, ist von entscheidender Bedeutung in der heutigen digitalen Welt. Mittelständische Unternehmen sind genauso gefährdet wie große Konzerne und müssen sich gegen verschiedene Cyberbedrohungen absichern.

Die Bedrohungen können von einfachen Phishing-Angriffen bis hin zu gezielten Hackerangriffen reichen. Daher ist es von größter Wichtigkeit, geeignete Maßnahmen und Best Practices zu ergreifen, um Ihr Unternehmen vor möglichen Schäden zu schützen. In diesem Artikel werden einige bewährte Methoden zur Verbesserung der Cybersicherheit in mittelständischen Unternehmen vorgestellt, darunter MFA, SafeLinks, proaktive Erkennungssysteme, Zero Trust Architektur und klare Strukturen und Prozesse für die Vergabe von Berechtigungen.

  1. Mehr-Faktor-Authentifizierung (MFA): Die Mehr-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist eine Methode, bei der ein Benutzer nicht nur sein Passwort eingibt, sondern auch eine weitere Bestätigung erfordert, wie zum Beispiel einen Fingerabdruck oder eine Einmal-PIN, die an das Mobiltelefon des Benutzers gesendet wird. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit von erfolgreichen Phishing-Attacken oder Passwort-Hacks deutlich reduziert.
  2. SafeLinks: SafeLinks ist eine Funktion in Microsoft 365, die alle URLs in eingehenden E-Mails überprüft und vor der Freigabe überprüft, ob es sich um eine sichere URL handelt. SafeLinks schützt Unternehmen vor Phishing-Angriffen und anderen Cyberbedrohungen, die über infizierte URLs eingeführt werden.
  3. Proaktive Erkennungssysteme (E-Mail): Proaktive Erkennungssysteme, wie Exchange Online Protection oder NoSpamProxy, erkennen und blockieren Bedrohungen wie Viren, Malware und Phishing-Angriffe bereits, bevor sie das Unternehmen erreichen. Diese Systeme erkennen Bedrohungen durch fortgeschrittene Technologien wie künstliche Intelligenz und Machine Learning.
  4. Zero Trust Architektur: Die Zero Trust Architektur ist ein Sicherheitskonzept, bei dem jeder Benutzer und jede Ressource im Netzwerk als potenzielle Bedrohung betrachtet wird. Jeder Benutzer wird auf Herz und Nieren geprüft, bevor er Zugriff auf Ressourcen erhält. Dadurch wird sichergestellt, dass nur autorisierte Benutzer auf Unternehmensdaten zugreifen können.
  5. Klare Strukturen und Prozesse für Berechtigungen: Klare Strukturen und Prozesse für die Vergabe von Berechtigungen stellen sicher, dass Benutzer nur auf die Daten und Ressourcen zugreifen können, die sie benötigen, um ihre Arbeit auszuführen. Durch die Einrichtung von Rollen und Berechtigungen kann die Anzahl der Zugriffsrechte auf das notwendige Minimum reduziert werden.
  6. Device Compliance: Mit der Device Compliance können Unternehmen sicherstellen können, dass alle Geräte, die auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen, bestimmten Sicherheitsrichtlinien entsprechen. Dadurch wird sichergestellt, dass nur Geräte mit ausreichender Sicherheitskonfiguration Zugriff auf Unternehmensdaten haben. Die Geräte-Compliance umfasst Aspekte wie Passwortrichtlinien, verschlüsselte Speicherung von Daten, die neueste Betriebssystemversion und die Installation von Sicherheitsupdates.
  7. Conditional Access: Conditional Access ermöglicht es Unternehmen, bestimmte Sicherheitsrichtlinien auf Benutzerebene anzuwenden und sicherzustellen, dass nur authentifizierte und autorisierte Benutzer auf Unternehmensdaten zugreifen können. Dies wird erreicht, indem bestimmte Bedingungen erfüllt werden müssen, bevor ein Benutzer Zugriff auf ein bestimmtes System oder eine bestimmte Anwendung erhält. Zum Beispiel kann eine Bedingung darin bestehen, dass der Benutzer von einem bestimmten Standort aus zugreift oder dass er ein bestimmtes Gerät verwendet.

Wir sind uns bewusst, dass jedes Unternehmen einzigartig ist und unterschiedliche Anforderungen hat, um seine Sicherheitsziele zu erreichen. Wir unterstützen Sie gerne dabei, Ihre Cybersecurity-Strategie zu verbessern! Kontaktieren Sie uns unter [email protected].

Weiterlesen

Was ist der SCIM-Token und wie kann dieser verlängert werden?

Was ist der SCIM-Token und wie kann dieser verlängert werden?

Was ist ein SCIM-Token? SCIM steht für System for Cross-Domain Identity Management. Es handelt sich um ein standardisiertes Protokoll, das es Organisationen ermöglicht, Benutzerdaten automatisch zwischen IT-Systemen oder Identitätsdomänen auszutauschen, ohne manuelle Eingriffe zu erfordern. SCIM verwendet das JSON- und REST-Protokoll, um eine sichere und effiziente Synchronisation von Benutzerdaten zu

Von Indeno GmbH
Microsoft 365 Tenant-to-Tenant Migration: Gründe, Herausforderungen und Lösungen

Microsoft 365 Tenant-to-Tenant Migration: Gründe, Herausforderungen und Lösungen

Eine Migration von einem Microsoft 365 Tenant zu einem anderen kann aus verschiedenen Gründen erforderlich sein. Unternehmensübernahmen, Fusionen, Umbenennungen, Datenschutzbestimmungen oder strategische Entscheidungen sind nur einige Beispiele. Doch eine solche Migration bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich. In diesem Artikel beleuchten wir die häufigsten auftretenden Probleme und geben Ihnen wertvolle Tipps,

Von Indeno GmbH